Data Governance & Datenkompetenz im Mittelstand: Daten als Wettbewerbsvorteil nutzen

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Data Governance & Datenkompetenz im Mittelstand: Daten als Wettbewerbsvorteil nutzen

Die meisten mittelständischen Unternehmen sitzen auf einem ungenutzten Schatz: Daten. In ERP-Systemen, CRM-Plattformen, Produktionsanlagen und Excel-Tabellen schlummern Informationen, die strategische Entscheidungen verbessern, Prozesse optimieren und Wettbewerbsvorteile schaffen könnten. Das Problem: Ohne Data Governance und Datenkompetenz bleiben diese Potenziale ungenutzt.

Was ist Data Governance – und warum braucht der Mittelstand sie?

Data Governance ist kein IT-Thema. Es ist ein Managementthema. Es beschreibt die Gesamtheit der Regeln, Prozesse und Verantwortlichkeiten, die sicherstellen, dass Daten im Unternehmen zuverlässig, konsistent und sicher verfügbar sind – und dass sie strategisch genutzt werden können.

Ohne Data Governance entsteht, was viele kennen: Abteilungen mit unterschiedlichen Zahlen im selben Meeting. Niemand weiß, welche Version stimmt. Entscheidungen werden auf Basis veralteter oder falscher Daten getroffen. Vertrauen in die Datenbasis schwindet.

Der Aufbau einer Datenkultur: Mehr als Technologie

Eine Datenkultur entsteht nicht durch die Einführung eines neuen Tools. Sie entsteht durch Menschen, die lernen, Daten zu verstehen, zu hinterfragen und zu nutzen. Das erfordert:

  • Klare Dateneigentümerschaft: Wer ist für welche Daten verantwortlich? Wer pflegt, wer nutzt, wer entscheidet?
  • Einheitliche Definitionen: Was ist ein „Kunde“? Was ist ein „Umsatz“? Ohne gemeinsame Definitionen sprechen Abteilungen aneinander vorbei.
  • Zugänglichkeit: Daten müssen für die richtigen Personen zur richtigen Zeit verfügbar sein – sicher, aber nicht übermäßig eingeschränkt.
  • Schulungen: Datenkompetenz (Data Literacy) ist eine Fähigkeit, die entwickelt werden muss – auf allen Ebenen des Unternehmens.

Self-Service BI: Entscheidungen näher an die Daten bringen

Self-Service Business Intelligence gibt Fachabteilungen die Möglichkeit, eigene Auswertungen zu erstellen – ohne jedes Mal die IT-Abteilung einschalten zu müssen. Plattformen wie Microsoft Power BI, Tableau oder Looker machen das heute auch für nicht-technische Nutzer möglich.

Der Mehrwert: Schnellere Entscheidungen, mehr Eigenverantwortung in den Fachabteilungen, weniger Bottlenecks durch die IT. Voraussetzung: ein zentrales, verlässliches Datenmodell als Grundlage.

Zentrale Datenmodelle: Die Grundlage für skalierbare Analysen

Ein zentrales Datenmodell – oft als Data Warehouse oder Data Lakehouse realisiert – konsolidiert Daten aus verschiedenen Quellsystemen in einer einheitlichen, bereinigten Struktur. Das schafft die Grundlage für konsistente Berichte, KI-Anwendungen und strategische Analysen.

Für mittelständische Unternehmen gilt: Nicht das komplexeste Modell ist das beste, sondern das, das die wichtigsten Fragen zuverlässig beantworten kann – und erweiterbar ist.

Datenschutz und Data Governance: Zwei Seiten einer Medaille

Data Governance und DSGVO-Compliance sind kein Widerspruch – sie ergänzen sich. Wer weiß, welche Daten wo liegen, wer sie verarbeitet und wie lange sie aufbewahrt werden, ist nicht nur datenschutzkonform, sondern hat auch eine bessere Datenqualität.

Wie Axsos Sie beim Aufbau von Data Governance unterstützt

Wir begleiten mittelständische Unternehmen beim Aufbau einer belastbaren Data-Governance-Struktur – von der Strategie über die technische Infrastruktur bis zur Schulung der Mitarbeitenden. Damit Ihre Daten nicht nur vorhanden, sondern auch nutzbar sind.

Sprechen Sie uns an – wir analysieren Ihre aktuelle Datensituation und zeigen konkrete nächste Schritte.

FAQ: Data Governance im Mittelstand

Brauche ich ein Data Warehouse für Data Governance?
Nicht zwingend als erster Schritt. Data Governance beginnt mit Richtlinien, Verantwortlichkeiten und Definitionen – die Technologie folgt der Strategie. Ein Data Warehouse ist sinnvoll, wenn mehrere Quellsysteme konsolidiert werden sollen.

Wie lange dauert der Aufbau einer Datenkultur?
Technische Infrastruktur lässt sich in Wochen bis Monaten aufbauen. Eine echte Datenkultur, in der Mitarbeitende auf allen Ebenen datengetrieben denken und handeln, ist ein mehrjähriger Prozess – der sich aber auszahlt.

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Jamil Isayyed

Jamil ist ein erfahrener Fachmann für digitale Prozesse, verfügt über einen reichen internationalen Hintergrund in der Informationstechnologie- und Dienstleistungsbranche, der sich über Deutschland, Griechenland und Palästina erstreckt. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Informatik und eine Scrum-Master-Zertifizierung der Scrum Alliance mit Schwerpunkt Computer Software-Engineering. Jamils Leidenschaft gilt der Führung und dem Aufbau von Hochleistungsteams, die außergewöhnliche Erfahrungen liefern und wertvolle Möglichkeiten für Kunden schaffen. Zusätzlich zu seiner Hauptaufgabe ist er der Direktor der Axsos Academy GmbH. In dieser Funktion leitet er ein dynamisches deutsch-palästinensisches Bootcamp, das Jugendlichen den Einstieg in den IT-Markt und den Aufbau einer erfolgreichen Karriere ermöglichen soll.

Bernd Länge

Bernd Länge ist seit über 20 Jahren in der IT-Branche tätig und berät Kunden und Interessenten in Fragen der Cybersicherheit sowie bei der Entwicklung und Implementierung von Informationssicherheitsmanagement und Datenschutz. In dieser Funktion fungiert er als externer Datenschutz- und Informationssicherheitsbeauftragter für Kunden. Es ist ihm wichtig, einen pragmatischen Ansatz zu verfolgen und eng mit Kunden, Partnern und Herstellern zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass die Unternehmenssicherheit der Kunden auf dem neuesten Stand ist.

Martin Müller

Als Technik-Enthusiast und engagierte Führungspersönlichkeit unterstützt er seit über 20 Jahren Unternehmen in der IT-Branche dabei, den Weg in die Zukunft der Arbeit zu gestalten. Dank seiner schnellen Auffassungsgabe und seiner Fähigkeit, effektive Lösungen zu entwickeln, kann er eine klare Vision davon formulieren, wie unsere zukünftige Arbeitsweise aussehen wird. Schritt für Schritt meistert er Herausforderungen und treibt uns in die Zukunft voran. Diese Aufgaben bewältigt er jedoch nicht alleine. Er verfügt über ein kompetentes Team, dem er voll und ganz vertraut und auf das er sich verlassen kann. Gemeinsam überwinden sie jede Hürde! Durch positives, kritisches Denken führt oft die zweitbeste Lösung zu inkrementellem Erfolg – schließlich wurde auch ein Imperium nicht an einem Tag erbaut. Diese Herangehensweise macht ihn in seiner Rolle einzigartig, und er freut sich darauf, gemeinsam mit Ihnen den Weg in die Zukunft zu beschreiten.

Rolf Stephan

Seine Begeisterung für die Informationstechnologie führte Rolf zum Studium der Informatik und zum Abschluss an der Universität Karlsruhe, dem heutigen KIT / Karlsruher Institut für Technologie. Seitdem ist Rolf in der IT-Branche tätig und kennt die Branche aus dem Effeff – national und international. Seit mehr als 25 Jahren setzt er auf die internationale Zusammenarbeit von Experten über alle Kulturen hinweg. Diesen Ansatz verfolgte er auch in seinem ersten von ihm gegründeten Unternehmen, der AD Solutions AG, die sich schnell zu einem renommierten internationalen IT-Dienstleister mit mehreren Niederlassungen in Deutschland, der Schweiz, Österreich und den USA entwickelte. Seit 2010 ist Rolf Stephan General Manager und seit 2021 CEO der AXON IVY AG mit Hauptsitz in der Schweiz. Seit 2009 ist er für die Axsos AG als Investor, Aktionär und Aufsichtsratsvorsitzender tätig.

Frank Müller

Frank ist ein leidenschaftlicher IT-Experte und visionärer Unternehmer. Er liebt und glaubt an Frieden und Freiheit. Diese Werte sind für ihn mehr als nur Worte. Sie sind das Ergebnis von großem Bewusstsein, Verantwortung und einem soliden Fundament. Sein Fundament ist sein Glaube an Jesus und seine bedingungslose Liebe zu den Menschen. Auf diesem Fundament baut Frank seine großen Visionen auf, wie zum Beispiel den Einsatz für den Frieden im Heiligen Land. Er scheut sich nicht, kreative und unkonventionelle Ideen zu verwirklichen, wie die Gründung eines mittelständischen Unternehmens, das sich über vier Länder und Kulturen erstreckt und seinen Mitarbeitern viel Freiheit bietet. Die Gründung einer Bootcamp-Akademie mitten in der Coronavirus-Pandemie gehört sicherlich zu diesen Unternehmungen. Durch diese Bemühungen schafft Frank neue Innovationen und einen Mehrwert für seine Kunden und die Menschen, die mit ihm unterwegs sind. Mit mehr als 32 Jahren IT-Erfahrung und 15 Jahren als Unternehmer hilft Frank anderen Unternehmern, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und ihre Anforderungen in technologische Möglichkeiten und Implementierungen umzusetzen. Sein Team und er können diese Anforderungen in eine maßgeschneiderte IT-Strategie, Prozesse und Technologien umsetzen. Frank hat immer ein Herz für die Menschen, die er unterstützt, und möchte sie ermutigen, neue Wege zu gehen und ihr Potenzial zu entwickeln. Frank ist offen für den Gedankenaustausch mit Menschen, die Werte nicht als CSR oder Marketinggeschwätz sehen, sondern als Grundlage ihres Handelns. Er sucht den Kontakt zu Menschen, die die Welt zum Besseren verändern wollen. Darüber hinaus sind auch diejenigen willkommen, die auf dem Weg in die Cloud, die Digitalisierung oder den Einsatz von KI die Unterstützung von ihm oder seinem Team suchen.